| Anat.
I-02 |
Zweite
anatomische Untersuchung |
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Hier
haben Sie die Gelegenheit, sich als Forscher oder Forscherin zu betätigen:
Ein anatomisches Objekt soll untersucht und eingeordnet werden. |
| Anat.
I-02,01 |
Ein
Fundstück per Post |
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Ihnen
wurde heute ein kleines Päckchen übergeben, das ein Knochen-Fundstück
enthält. Es misst etwa 4,5 x 3,5 x 1 cm und wiegt etwa 4 g. Ganz
offenbar ist es ein kleines Bruchstück eines größeren
Knochen. Ein beiliegender Zettel Ihres Kollegen besagt, dass es sich
sicher um menschliches Material handelt, wie gentechnische Analysen
ergeben hätten. Aber von welchem Knochen ist das Bruchstück? |
| Anat.
I-02,02 |
Eine
tiefe Rinne |
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Ihnen
fällt eine tiefe Rinne an diesem Knochstückchen auf. Diese
Rinne ist so breit und tief, dass Sie einen Bleistift hineinlegen
könnten (was Sie aus Pietät nicht tun). Die Rinne liegt
vor einer grösseren Erhebung und wird von einer kleineren, etwas
scharfkantigen Erhebung begrenzt. An dem Bruchstück ist diese
Rinne etwa 2 cm lang zu verfolgen. Könnte darin ein Nerv geführt
worden sein? Sie greifen sich Ihr Lieblings-Anatomiebuch ... |
| Anat.
I-02,03 |
Eine
Nervenrinne? Welche Nervenrinnen gibt´s denn überhaupt? |
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- sulcus nervi
petrosi majoris
- sulcus nervi
petrosi minoris
- sulcus nervi
radialis
- sulcus nervi
spinalis
- sulcus nervi
ulnaris
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| Anat.
I-02,04 |
Eine
lockere Spongiosa |
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Nun
kommen Ihnen aber doch Zweifel, ob das eine dieser Nervenrinnen ist.
Sie drehen das Bruchstück um und bemerken, dass die "Innenseite"
eine weitmaschige, locker gefügte Spongiosa zeigt. Vom Schädel
kann das nicht sein. Es muss von einer Epiphysenregion stammen. Für
eine Stück aus dem Beinskelett erscheint Ihnen die Spongiosa
zu locker gefügt, für ein Stück Wirbelsäule ist
es zu gross. Jetzt deutet Ihr neunmalkluger Assistent an, dass es
sich bei der Rinne ja auch um eine Sehnenführung handeln könnte. |
| Anat.
I-02,05 |
Facetten |
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Eine
Rinne für eine Sehne - Na klar, das ist doch ... Jetzt bemerken
Sie auch drei recht gerade Flächen, die Sie als Facetten bezeichnen
können. Sie legen den Zeigefinger auf die oberste Facette (in
der linken Bildhälfte) direkt neben der Rinne (rechts oben im
Bild). Und tatsächlich, direkt neben der Facette beginnt eigentlich
die Gelenkfläche, die nur als ein schmaler Rand erhalten ist
(im Bild unten links). |
| Anat.
I-02,06 |
Rotatorenmanschette:
welche Hand für welche Seite? |
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An
den Facetten setzen die Muskeln der Rotatoren-Manschette an: Jetzt
erinnern Sie sich: Im Unterricht haben Sie mit nur einer Hand diese
Rotatoren-Manschette nachgestellt: (Zeigefinger) M. supraspinatus,
(Mittelfinger) M. infraspinatus, (Ringfinger) M. teres minor, (Daumen)
M. subscapularis. Aber wie ging das? Rechte Hand für die rechte
Seite ... oder war´s die linke Hand?
< mit der rechten Hand? |
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<
oder mit der linken Hand?
Nun ist Ihnen
die Lösung endlich klar. Ihr Assistent, der längst zur
Mittagspause in die Mensa abgerauscht ist, hat das rechts-links-Rätsel
wohl nicht gelöst. |
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| Hier
ist die Lösung (Pop-up-Fenster): Auflösung |